Die acht Übungsregeln im Kloster

  

Als Unterstützung auf dem Weg zum Glück werden im Kloster
acht Übungsregeln befolgt.
Sie bestehen aus jeweils zwei Teilen: Dem Vermeiden des Unheilsamen und dem Entfalten des Heilsamen.


1. Sich darin üben, keine Lebewesen zu töten oder zu verletzen.
    Liebe und Mitgefühl für alle Wesen entfalten.

2. Sich darin üben, nichts zu nehmen, was nicht gegeben wurde.
    Grosszügigkeit und Gebefreudigkeit entfalten.

3. Sich darin üben, sexuelle Enthaltsamkeit zu leben.
    Zuverlässigkeit und Verantwortlichkeit entfalten.

4. Sich darin üben, Lügen und grobe Worte zu vermeiden.
    Rechte Kommunikation entfalten.

5. Sich darin üben, Alkohol und Drogen zu vermeiden.
    Achtsamkeit und Meditation üben.

6. Sich darin üben, nach dem Mittagsmahl keine feste Nahrung mehr
    zu sich zu nehmen. Genügsamkeit und Bedürfnislosigkeit entfalten.

7. Sich darin üben, sich nicht zu vergnügen und keine Verschönerungs-
    mittel und Kosmetik zu benutzen. Natürlich und einfach leben.

8. Sich darin üben, auf Luxus zu verzichten.Bescheiden und einfach leben.