Bhante Nyanabodhi

  

Bhante Nyanabodhi wurde 1955 in Türkenfeld (Oberbayern) als Roland Wildgruber geboren. Nach einer sehr schönen Kindheit und den freudigen und leidigen Erfahrungen als Jugendlicher, erste grosse Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens bei der Kriegsdienstverweigerung. Nach dem Zivildienst, Studium der Innenarchitektur in Rosenheim. Auf einer Studienreise im Jahre 1981 in die USA erster Kontakt mit der Meditation, die sein Leben ganz neu ausrichten sollte.

1985 erste Begegnung mit Ayya Khema, seiner zukünftigen Lehrerin. 1989 Gründung des Buddha-Hauses und Wirken an Ayya Khemas Seite. Das Tätigkeitsfeld reichte dabei von Hausmeister, Gärtner, Koch, Filmemacher, Fotograf., Gästebetreuer, bis hin zu Architekt und Baumeister.

1993 Ordination als Samanera (Novize) in der Theravada-Tradition mit Bhikkhu Sanghasena und Ayya Khema. Aus Roland Wildgruber wird jetzt Bhante Nyanabodhi. Die Ordination findet – wohl erstmals in Deutschland - in Pali und deutscher Sprache statt.
1997 Einweihung des Waldklosters Metta Vihara. Ordination zum Bhikkhu (Vollordination mit 5 Bhikkhus und im Beisein von Ayya Khema), wiederum in Pali und deutscher Sprache.
Im November des gleichen Jahres Tod seiner verehrten und geliebten Lehrerin Ayya Khema, die Bhante Nyanabodhi kurz vorher zu ihrem Nachfolger bestimmte.
Dann schrittweises Hineinwachsen in seine neue Rolle als spiritueller Leiter des Buddha-Haus Meditationszentrums und des Waldklosters Metta Vihara, sowie als Berater der angegliederten Stadtzentren und weiterer Werke. Längere Aufenthalte im Bodhinyana Kloster mit Ajahn Brahm in Australien und in der Bhavana Society bei Bhante Gunaratana in den USA.
Seither Konsolidierung des Waldklosters und Ausweitung seiner Lehrtätigkeit in ganz Deutschland. Schrittweiser Ausbau von Kloster und Buddha-Haus in idyllischer Umgebung, so dass noch mehr Menschen das Angebot nutzen können. Bhante Nyanabodhi lebt zusammen mit zwei Bhikkhus und gelegentlichen Gastmönchen im Waldkloster Metta Vihara im Allgäu.
2009 wurde Bhante Nyanabodhi mit dem Euler Preis ausgezeichnet in Anerkennung für seinen Verdienst zur Verbreitung des Theravada-Buddhismus in Deutschland.