Das Dana-Prinzip im Kloster-Alltag



Das Metta Vihara Waldkloster wird auf Spendenbasis (Dana-Prinzip) geführt, wie es der buddhistischen Tradition entspricht. Die Ordinierten haben kein Einkommen. Sie nutzen ihre Zeit zur Ergründung, Realisierung, Entfaltung und Weitergabe der Buddha-Lehre. Wenn die Theravada-Sangha die Lehre in den letzten 2500 Jahren nicht in ihrer ursprünglichen Form bewahrt, praktiziert und weitergegeben hätte, so wären Dhamma-Vinaya kaum bis heute erhalten geblieben. Im Gegenzug werden die Ordinierten und ihre Klöster von Laien, die von der Lehre und diesem Lebensstil inspiriert sind, materiell unterstützt. Diese Symbiose hat sich in Asien bewährt und es wäre schön, wenn sie auch hierzulande etabliert werden könnte.


Die vielfältigen Aufgaben der Metta Vihara können in drei Bereichen unterstützt werden


1) Spende für den Aufenthalt im Kloster

Dein Aufenthalt im Kloster ist mit Kosten verbunden, die oft unterschätzt werden. Zu den Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung gehören auch Nebenkosten wie Strom, Heizung, Kläranlage, Fahrzeugunterhalt, Bürobedarf usw. Das beläuft sich auf durchschnittliche Kosten von – je nach Belegung – 25 bis 50 Euro pro Tag. Auf Wunsch vieler Gäste haben wir darum einen Richtwert von € 30-40 für „Meditation und Arbeit" (Arbeitszeit 3 Stunden) sowie € 50-60 für ein „Einzelretreat“ (Arbeitszeit 1 Stunde) errechnet. Das sei jedoch ausdrücklich nicht als Preis, sondern lediglich als Orientierungshilfe und unverbindliche Spendenempfehlung gedacht.
Für Übernachtung/Verpflegung kann keine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.

2) Spende für die Klostergemeinschaft
Die Ordinierten benötigen nach Ordensregel vier Bedarfsgegenstände: Kleidung, Essen, Unterkunft und Medizin. Dazu kommen heute auch Kosten für Zahnersatz, ergänzende Medizin, Reisen, Kommunikation  und andere Dhamma-Arbeit. Auch der Aufenthalt von Gastmönchen kostet. Für das mitarbeitende Hausteam, können aus diesem Fonds Aufwendungen für die Gesundheit, Reisen im  Auftrag des Klosters, Hygiene- und Verbrauchsartikel usw. gedeckt werden.
Bei Spenden für die Klostergemeinschaft kann keine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.

3) Spende für die Entwicklung des Klosters
Ein Kloster will nicht nur unterhalten werden, es fallen auch immer wieder Neuinvestitionen an. Dazu gehören neue Mobilien wie Garten- und Büromaschinen, Fahrzeuge (Auto und Skidoo), Werkzeuge, aber auch der Ausbau der Kellerräume, wärmedämmende Fenster , der Bau von Einzelkutis usw. Natürlich sind auch handwerkliche Fähigkeiten, Mitarbeit in der Hauswirtschaft (Köche und Köchinnen!), im Garten, spezielle PC-Kenntnisse usw. erwünscht.

Schließlich, und das ist die wichtigste Form von Dana, wollen wir auch die Meditation nicht vergessen. Ein Kloster zu unterhalten und Mönche, Nonnen und die Hausgemeinschaft zu unterstützen ist sehr wertvoll und bringt dem Spender großen Segen. Doch das Kloster dann auch zu nutzen, darin zu meditieren ist noch wertvoller oder wie der Buddha sagte: „das Geben wird vielfach gepriesen, aber noch wertvoller ist, den Dhamma-Weg zu Nibbana zu gehen.“

Sie können Spenden entweder in die Spendenbox im Kloster legen oder mit folgender Bankverbindung an Buddha-Haus e.V. / Metta Vihara überweisen:

Bankverbindung in Deutschland:
Hypo-Vereinsbank Kempten
KtoNr. 6690 326 505
BLZ 733 200 73

Bankverbindung vom Ausland:
Postbank München
KtoNr. 5775 61-809
BLZ 700 100 80
IBAN: DE 19 7001 0080 0577 56 18 09  /  BIC bzw. SWIFT-Code: PBNKDEFF

Bitte den Vermerk zur Zweckbestimmung nicht vergessen, z.B. Spende für Übernachtung/Verpflegung, für den Klostererhalt oder die Klostergemeinschaft. Danke.

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