Ladakh

"Wenn ein Tal nur über einen hohen Pass zu erreichen ist, kommen lediglich gute Freunde oder schlimme Feinde."

Dieses alte tibetische Sprichwort hatte für viele Jahrhunderte auch Gültigkeit für Ladakh.

Mit seinen unzähligen Tempeln und großen Klöstern kann Ladakh ohne Übertreibung als die kulturell reichste Region des Westhimalaya bezeichnet werden. Heutzutage gehört das ehemals selbständige Königreich Ladakh zu dem umstrittenen indischen Bundesstaat Jammu & Kashmir.

Kulturell gehört Ladakh zum tibetisch-buddhistischen Kulturkreis und neben Tibet zu den am höchsten bewohnten Gebieten der Erde.

Da Ladakh hinter dem Himalaya-Hauptkamm liegt, ist es ein sehr trockenes Gebiet. Die Niederschlagsmenge ist ungefähr so gering wie in der Sahara.

Die Gesamtfläche Ladakhs beträgt etwa 96.000 qkm, aber nur der geringste Teil davon kann landwirtschaftlich genutzt werden. Landwirtschaft wird bis auf eine Höhe von 4.200 Metern betrieben.

Immer noch dominiert Landwirtschaft als Haupteinnahmequelle der Ladakhis. Doch der zunehmende Tourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dies hat zur Folge, dass die alten bewährten sozialen und kulturellen Strukturen einem Wandlungsprozess unterliegen. Damit die Menschen in Ladakh trotz der sich rasch wandelnden Verhältnisse auch weiterhin selbstbestimmt über ihre Zukunft entscheiden können, ist Bildung von großer Wichtigkeit.

Weitere Bilder zu Ladakh und Mahabodhi, in unserer Bildergalerie.

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