Erfahrungsbericht Reutlingen

Schon mit 21 Jahren fing ich an zu meditieren. Oft mit verschiedenen Gruppen, aber nicht sehr regelmäßig.  Erst mit vierzig habe ich verstanden wie wichtig das meditieren für mich ist und 1997, als Ayya Khema gestorben ist, habe ich zusammen mit einer Freundin beschlossen unsere eigene Meditationsgruppe zu gründen. Seitdem wird die Gruppe im Mitteilungsblatt des Buddha-Hauses gelistet. Die Teilnehmerzahl variiert zwischen 2 und 10 Frauen und Männern. Es gab immer einen Wechsel unter den Teilnehmern, aber einige sind seit Jahren dabei. Neue Mitglieder mit oder ohne Meditationserfahrungen sind immer willkommen.

Immer dienstags um 20 Uhr treffen wir uns in einem angenehmen, privaten Raum. Während der Schulferien machen wir Pause. Die Freundin, die das Zimmer großzügig zur Verfügung stellt, kümmert sich um unser Audiomaterial und Sitzmatten. Sie leitet auch liebevoll die Sitzungen und betreut die E- mail-Verteilerliste der Teilnehmerinnen.

Wir beginnen mit einer „Liebenden Güte Meditation“. Es folgt eine  30-minutige „Stille Meditation“. Anschließend hören wir 30 Minuten lang einen Vortrag von Ayya Khema oder ähnliche Themen. Nach dem Vortrag gibt es eine gemütliche Tee-Runde und Gelegenheit zum Austausch. Der letzte Dienstag im Monat findet im Schweigen statt. Die Sitzung ist kostenlos. Ab und zu fahren wir gemeinsam ins Stuttgarter Buddha-Haus, um an Kursen teilzunehmen. 

Keiner von uns ist ausgebildeter Meditationslehrer, aber wir erzählen gern von unseren Erfahrungen und beantworten Fragen. Wir bieten auch verschiedene Sitzkissen und Stühle zum Test an. Nach unserer Erfahrung ist das lange Sitzen die erste Hürde für Anfänger. Sitzmatten gibt's genug für alle. Die meisten von uns bringen ihr eigenes Sitzkissen mit.

Ich kann nur von schönen Erfahrungen berichten. Ich bin sehr dankbar, dass es diese Gruppe gibt und freue mich über die noblen Freunde, die mich auf meinem Weg begleiten.

Jane Wright