29.04.2012

Liebe Paten und Freunde von Mahabodhi Ladakh,

2005 haben wir (Helga Weinmann-Adam, Gerhard Adam) die Betreuung der vom Buddha-Haus unterstützten Hilfsprojekte übernommen und wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit wahrnemnen, dass wir uns Ihnen vorstellen.

Über Afrika zum Himalaya - es klingt etwas unwahrscheinlich - aber es hat doch miteinander zu tun. Nach dem verheerenden Bürgerkrieg und Völkermord 1994 in Ruanda haben wir in den Flüchtlingslagern der ruandesischen Flüchtlinge im Kongo als Krankenschwester / Krankenpfleger gearbeitet.

Dort haben wir unfassbares Leid gesehen, aber auch erfahren, wie durch Zuwendung und Hilfe, Zuversicht und Trost gespendet werden kann.

Seit 1997 sind wir mit dem Buddha-Haus eng verbunden und sind so auch in Kontakt mit Bhante Sanghasena, dem Gründer und Leiter des Mahabodhi-Zentrums in Ladakh gekommen.

Geprägt durch unsere Erfahrung in Afrika haben wir uns natürlich sehr für die Arbeit Mahabodhis für die Menschen in Ladakh interessiert und mit Bhante Sanghasena vereinbart, dass wir im Sommer 2001 für vier Wochen während unserers Urlaubes im Karuna-Hospital des Mahabodhi-Zentrums als Volunteers arbeiten werden.

Während dieser Zeit haben wir die Arbeit, die Struktur und vorallem die Kinder, die Bewohner des Altenheimes und die Mitarbeiter des Mahabodhi Zentrums kennengelernt.

Es war Sympathie auf den "ersten Blick", uns hat einfach überzeugt, dass im Mahabodhi-Zentrum aus eigener Kraft und mit viel Energie ein Ort geschaffen wurde, der Kindern aus den Hochtälern Ladakhs eine gute Schulbildung vermittelt und Bewohnern des Altenheimes ein Leben ohne Sorgen ermöglicht. Aber auch Besuchern aus dem "Westen" die Möglichkeit gegeben wird, Ladakh, die Kultur und die Menschen auf eine ganz besondere Weise zu erleben.

Mit zwei Patenschaften und vielen, vielen Eindrücken im Gepäck sind wir dann wieder zurück nach Deutschland gekommen. Im folgenden Jahr sind wir dann gleich nochmals nach Ladakh gereist - und es war einfach toll - es war als kämen wir zu langjährigen Freunden, so herzlich war der Empfang.

2004 hat es sich getroffen, dass zur selben Zeit wie wir, auch Bhante Nyanabodhi und Norbert Wildgruber Ladakh und das Mahabodhi-Zentrum besuchten.

Nach unserer Rückkehr fragte uns Bhante Nyanabodhi, ob wir nicht die Betreuung des Hilfsprojektes übernehmen könnten, er habe ja bei seinem Besuch selbst erlebt, wie eng und vertraud wir mit den Kindern, Bewohnern des Altenheimes und den Mitarbeitern von Mahabodhi sind.

Es braucht nur sehr wenig Zeit, bis wir "Ja" sagten - für uns ist es eine wunderschöne Gelegenheit, etwas von dem zurückgeben zu können, was wir in Ladakh so reichlich empfangen - Freude, Dankbarkeit, menschliche Wärme, Lachen, Herzlichkeit uvm.

"Kindern ein Lächeln schenken und eine Zukunft geben" - es ist wirklich Freude, mitzuerleben wie groß die Freude und auch Dankbarkeit darüber in Ladakh ist, aber auch mitzuerleben, wie groß die Freude über die Verbundenheit mit Mahabodhi hier bei uns ist.

Es hat sich viel getan in der Zeit seit 2005, mit 86 Patenschaften haben wir die Projektbetreuung übernommen und seit dieser Zeit ist die "Patenschaftsfamilie" ständig gewachsen - 250 Patenschaften sind es heute.

Aber darüber hinaus, hat sich auch der Kontakt durch gegenseitige Besuche vertieft. Weitere Gruppen und Personen wie z.B. das Lotos-Vihara, oder auch Reiseveranstalter wie Hauser-Exkursionen, Mitglieder der Sangha von Silvia Kolk unterstützen Mahabodhi und uns bei unserer Arbeit. Bei den Begegnung treffen wir auf soviel Herzlichkeit und Dankbarkeit - für uns und Mahabodhi - es ist dies ein wunderschönes Geschenk.

Uns ist es auch sehr wichtig, dass wir nicht nur Verwaltungsarbeiten erledigen, sondern dass wir auch mit dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis zwischen den verschiedenen Kulturen und Menschen zu fördern.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Interesse und wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn die "Mahabodhi-Patenschafts-Familie" wächst und wäschst.

Für Anregungen und Fragen sind wir jederzeit offen und dankbar.

Viele liebe Grüße, herzlichen Dank und einem ebenso herzlichen Julley und Tashi delek aus Ladakh.

Helga Weinmann-Adam, Gerhard Adam

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