Informationen zu den bisher geleisteten Wiederaufbaumaßnahmen
nach der Flutkatastrophe im Sommer 2006 in Ladakh.m
Die Flutkatastrophe 2006 hat eine Welle der
Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den betroffenen
Menschen in Ladakh bewirkt.
Insgesamt sind Spenden in Höhe von
30.625,--€ für die von der Flut betroffenen
Menschen eingegangen. Mahabodhi hat über die Verwendung
der Spendengelder eine genaue Abrechnung vorgelegt. In Absprache
und Zusammenarbeit mit den "Gobas", d.h.
den Dorfvorstehern der betroffenen Regionen hat Mahabodhi
die Hilfsmaßnahmen zum Wiederaufbau besprochen und koordiniert.
Das Einbeziehen der Dorfvorsteher in die Wiederaufbaumaßnahmen
ist sehr wichtig und auch sinnvoll, denn nur so kann gewährleistet
werden, dass die zur Verfügung stehenden Mittel mit größtmöglicher
Gerechtigkeit eingesetzt werden und durchgeführten Maßnahmen
sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren.
Ein kurzer Rückblick:
Die durch den heftigen Regen im Sommer 2006 ausgelöste
Katastrophe hat besonders in den Regionen um Phyang, Saboo,
Igoo, und Nubra viele der aus luftgetrockneten Lehmziegeln
gebauten Häuser zerstört. Viele der für die
Landwirtschaft so wichtigen Bewässerungskanäle wurden
zerstört, wichtiges Ackerland mit kurz vor der Ernte
stehenden Früchten und Getreide wurde weggeschwemmt.
Was wurde bisher unternommen?
Ein Generator zur Stromerzeugung wurde unmittelbar
nach der Katastrophe zu den in Zelten lebenden Menschen nach
Phyang transportiert.

Noch vor Wintereinbruch konnte, nachdem die Straßen
und Wege zu den Dörfern durch Armeeinheiten freigeräumt
wurden mit den ersten Aufbauarbeiten der zerstörten Häuser
begonnen werden. Es konnten zumindest zwei Räume pro
Haus vor dem sieben Monate währenden kalten Winter
in Ladakh fertig gestellt werden, so dass die Familien Schutz
vor der Kälte hatten.

In den kurzen Sommermonaten und nach dem Ausbringen
der Saat, werden die Aufbauarbeiten zügig fortgesetzt
um die Häuser diesen Sommer noch vollständig wieder
aufzubauen.

Da die in traditioneller Bauweise errichten Flachdächer
starkem Regen kaum standhalten, wurden über 450 Wellblechbahnen
gekauft um Dächer abdecken zu können. Da diese Art
der Dachabdeckung sehr teuer ist, konnten sich diese viele
Familien bisher nicht leisten.
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Einer Familie in Nubra wurde beim Wiederaufbau
und der Einrichtung des Dorfladens geholfen, so dass
sich die Familie dadurch ihren weiteren Lebensunterhalt sichern
kann.

Außerdem wurden den am stärksten
betroffenen Familien in Phyang, Nubra, Igoo und Changtang
finanziell beim Wiederaufbau bzw. bei der Reparatur ihrer
Häuser geholfen.

Die Hauptkapelle der Gompa (Kloster)
von Choglamsar, die durch den Regen einstürzte
wurde mit Hilfe von Mahabodhi wieder aufgebaut.

Die im Mädchen- und Jungeninternat und dem Altenheim
des Mahabodhi-Zentrums entstandenen Schäden in den Unterbringungsräumen
der Kinder wurden ebenfalls repariert. Ebenso das eingestürzte
Dach der Herimitage in Gyamsa.
Die Mehrzahl der neu aufgenommen Kinder bei
Mahabodhi kommen aus Familien, die durch die Flut besonders
stark betroffen wurden.
Sowohl die Geldbeträge als auch die Baumaterialen
wurden den Menschen im Beisein von Mitarbeitern von Mahabodhi,
den jeweiligen Dorfvorstehern und einem Mitglied der lokalen
Bezirksverwaltung übergeben. Somit kann größte
Sicherheit und auch Transparenz über die Hilfszuwendung
gewährleistet werden und sichergestellt werden, dass
die Hilfe dort ankommt wo sie am dringendsten benötigt
wird.
Mitarbeiter von Mahabodhi besuchen auch die jeweiligen Dörfer
und Familien um sich persönlich vom Stand der Baumaßnahmen
überzeugen zu können.
Die Landwirtschaft ist immer noch die Haupteinnahmequelle
der Menschen in Ladakh, wenn durch die Wiederaufbauarbeiten
der zerstörten Häuser ein erster wichtiger Schritt
unternommen worden ist, so ist die Rekultivierung der zerstörten
Äcker und der Bewässerungskanäle der zweite
wichtige Schritt der Hilfsmaßnahmen.
Das Entfernen von Geröll und Schlamm von den Äckern
und die Wiederaufforstung der entwurzelten Bäume sind
Arbeiten, die sich noch lange Zeit hinziehen werden. Zerstörte
Anbauflächen wieder herzustellen stellt für die
Bevölkerung die Grundlage ihrer Zukunftssicherung dar.
Ihre Hilfe und Ihre Spenden sind direkt
bei den betroffenen Menschen angekommen, ganz herzlich sollen
wir Ihnen, liebe Spender, im Namen der betroffenen
Menschen und Mahabodhi für Ihre großherzige Hilfe
danken. Diesen Dank leiten wir gerne an Sie weiter und auch
wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre
Hilfe bedanken.
Für weitere Informationen zu stehen wir
Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Helga Weinmann-Adam, Gerhard Adam
Kontakt: Helga u. Gerhard Adam, Ottacker 18,
87477 Sulzberg, Tel.: 08376 - 8498,
E-mail: AdamGerhard@t-online.de
Spendenkonto:
Empfänger: Buddha-Haus e.V.,
Konto-Nr.: 669, 034 6832, BLZ: 733 200 73,
Hypo-Vereinsbank Kempten,
Stichwort: Flut-Ladakh.

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