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Neues aus der Metta Vihara und dem Buddha Haus
Wenn der Abt der Metta Vihara seinen Rück- und Ausblick mit
→ "Na Prima" (PDF-Dokument)
betitelt, wenn sein Mönchsbruder seinen Beitrag mit dem
Aufruf beginnt: → "Stell Dir vor, ein Kloster, und
alle wollen hin!" (PDF-Dokument), wenn der dritte Mönch
im Bunde die ungewöhnliche Frage nach → "Tod oder Lieben?"
(PDF-Dokument) stellt und wenn schliesslich der Vorstand gar dazu
einlädt, → "D'Inge sehen, wie sie wirklich
ist" (PDF-Dokument) - dann kann man wohl schon erahnen, dass
zur Zeit bei uns viel Freude, Zuversicht und Kreativität am
Wirken sind. Aber macht Euch doch ganz einfach selbst ein Bild
davon und klickt die entsprechenden Beiträge an.
Anenja-Vihara übergeben
Der Buddha Haus e.V. hat das Nonnenkloster Anenja Vihara am
25. November 2008 offiziell dem neuen Trägerverein des
Nonnenklosters übergeben. Im Beisein von VertreterInnnen
beider Vereine wurde der Schenkungsvertrag unterzeichnet und
notariell beglaubigt. Die Nonnen sind jetzt vollkommen
selbständig und unabhängig vom Buddha Haus Verein.
Buddha Haus und Metta Vihara sind glücklich, dass sie
für die Gründung des ersten deutschen Nonnen-Klosters
der Theravada-Tradition Geburtshilfe leisten konnten. Sie
wünschen dem Projekt gutes Gelingen und freuen sich auf ein
respektvolles und wohlwollendes Neben- und Miteinander.
Zum ersten Mal: Kathina-Feier im Kloster
Im Waldkloster Metta Vihara im Allgäu wurde im elften Jahr
seines Bestehens zum ersten Mal eine Kathina-Feier
durchgeführt. Erstmals haben hier sechs Mönche
gemeinsam die traditionelle Regenzeit (Vassa) angetreten.
Übergabe der Kathina
Robe
Dank des Angebots von aufmerksamen Unterstützern des
Klosters, der Sangha zum Abschluss der Regenzeit die
traditionelle Kathina-Robe zu spenden (was eine Voraussetzung
ist, um überhaupt eine Kathina-Feier durchführen zu
können), fand dieses denkwürdige Fest am 18. Oktober im
Beisein von rund sechzig Gästen in würdigem Rahmen
statt. Nicht nur die Kathina-Robe wurde dargebracht, allen
fünf anwesenden Mönchen wurde als Zeichen der
Anerkennung ihrer intensiven Regenzeit-Praxis eine neue Robe
geschenkt. Und es waren nicht beliebige Roben, sondern aus
bio-dynamisch gewachsener, naturgefärbter Baumwolle aus
Indien, die dann in einem Sozialprojekt in der Schweiz zum
Mönchsgewand genäht wurden! Als Träger der
Kathina-Robe wurde von der Mönchs-Sangha einstimmig Bhante
Nyanabodhi ausgewählt, der dem Kloster seit elf Jahren als
Abt vorsteht und sich mit seinem unermüdlichen Einsatz
für die Verbreitung des Dhamma und die Entwicklung des
Klosters ganz besondere Verdienste erworben hat.
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Wasser-Zeremonie zum Teilen der Verdienste
Bhante Nyanabodhi betonte, dass sich in einer Zeit wie der
heutigen, mit all der Unsicherheit und Orientierungslosigkeit
auch neue Lebensformen manifestieren, was sich auch am wachsenden
Interesse am Leben in Einfachheit und Genügsamkeit, wie es
im Kloster praktiziert werde, zeige. Zur Zeit werde in der Metta
Vihara erwogen, noch Einzelkutis und eine Friedenspagode zu
bauen, falls sich genügend Interesse dafür finde.
Bhante Anuruddha erklärte die Bedeutung der Kathina und
warum die damit verbundene Dana-Praxis (Gebefreudigkeit) in der
Buddha- Lehre eine so wichtige Rolle spielt: "Weil sie der
Treibstoff für das Auf-Geben aller Anhaftung ist".
Das Leben im Kloster war in diesem Jahr begehrter, denn je,
wohnten und meditierten doch ausser den Mönchen über
150 Gäste aus dreizehn Herkunftsländern für eine
oder mehrere Wochen oder gar Monate hier.
Die fünf
"Kathina-Mönche"
Die Buddha Haus Projekt-Gruppe, zu der ja auch die Metta Vihara
gehört, begeht am 9. und 10. Mai 2009 das
→ 20-Jahr-Jubiläum mit einem grossen Fest, in
dem auch die traditionelle Vesakh-Feier einbezogen sein wird.
Interessenten melden sich bitte an beim
Buddha Haus
Tel.: 08376-502
email: info@buddha-haus.de.
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