Die Metta Vihara

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25-Jahrfeier in der Metta Vihara

Inmitten einer grandiosen  Kulisse von blühenden Bergwiesen, Alpenpanorama, bunten Gebetsfahnen, vielfältigen von Gästen der vergangenen Monate bemalten Holzherzen und  üppigem Blumenschmuck treffen am 22. Mai 2022 nach und nach circa 120 Menschen auf dem Gelände der Metta Vihara ein um das 25-jährige Bestehen der Metta Vihara zu feiern. Das Wetter ist, entgegen der Prognose trocken, wohltemperiert und sonnig. Das Programm des Fests bildet einen wunderbaren Rahmen für Würdigung, Erinnerung, Neues, Begegnung, Gespräch und Stille.

Dorothea Wettengel, Sprecherin des Spirituellen Rats, führt charmant und humorvoll durch das Programm. Sie würdigt alle Gruppen und Menschen, die dem Buddha-Haus-Projekt verbunden sind: allen voran die „Urgesteine“ der Metta Vihara Roland Nyanabodhi (Mitbegründer und ehem. spirituelle Leiter) und Traudel Reiß und die aktuelle Hausgemeinschaft der Metta Vihara. Olande Ananda Thera und Bhante Sanghasena aus Ladakh/Indien, die leider nicht kommen konnten, sowie die Nonnen der Anenja Vihara, den Vorstand des Buddha-Haus Vereins, den spirituellen Rat, Lehrerinnen und Lehrer des Buddha-Haus-Projekts und den Vertreter der DBU Claus Herbot.

Noch vor dem Vesakh-Ritual, das von den Nonnen der Anenja Vihara durchgeführt wird, enthüllen Ayya Phalanyani und Christine eine neue Steinstatue. Eine fast lebensgroße kunstvolle Nachbildung einer indonesischen weiblichen „Kuan Yin“ Figur aus dem 14. Jahrhundert, die von Dorothea gespendet wurde.
Beim Buffet, Essen und Spazieren gibt es reichlich Gelegenheit alte Freunde wiederzutreffen, die man seit vielen Jahren auf dem buddhistischen Weg kennt oder auch neuen Menschen zu begegnen. Wer mag, kann auch eine Baumpatenschaft übernehmen, eine Hausführung erhalten oder gemeinsam singen und tönen in der Pagodenkapelle.

Ein Fotorückblick am Nachmittag zeigt mit welcher enormen Energie und Ausdauer Roland Nyanabodhi und seine Weggefährten in über 25 Jahren das Metta Vihara Gelände gestaltet, neue Gebäude errichten ließen und zu diesem ganz besonderen Ort gemacht haben.
Nach Grußworten von Claus Herbot von der DBU und der Vorstellung eines Spendenprojekts für den Ausbau und die Schulung für eine Solaranlage für Mahabodhi in Ladakh endet das Programm im Zelt mit zwei tiefsinnigen Geschichten – packend erzählt von einer erfahrenen Geschichtenerzählerin.
Nach Kaffee & Kuchen klingt der Tag mit dem Legen eines Stein-Mandalas und anschließendem Lichtritual auf der Wiese aus, begleitet von den poetischen Klängen eines Trios mit Klarinette.

                                                     Romy Schlichting im Mai 2022

 

Beiträge, Gratulationen und Grußworte von Ehrengästen und Dhammalehrer*innen zum 25-jährigen Bestehen kann im Metta Vihara-Jubiläumsheft nachgelesen werden.