Geschichte

1988 entstand im Zusammenwirken von Ayya Khema und einer kleinen Gruppe von SchülerInnen die Idee, einen Ort zum Üben und Weitergeben der Buddha-Lehre in Deutschland zu schaffen. Da ein Teil der InitiatorInnen aus Stuttgart kam, ein anderer aus der Münchener Gegend, fiel die Wahl der Ortssuche auf das Allgäu, was ungefähr in der Mitte liegt.

Ende 1988 wurde der Grüntenhof, das spätere Buddha-Haus Allgäu, gefunden und Anfang 1989 mit den Umbauarbeiten begonnen. Nach knapp 4 Monaten war aus einer Privatpension ein Seminarhaus geworden und Ayya Khema konnte Ende Mai 1989 ihren ersten Meditationskurs im Buddha-Haus geben. Inzwischen war auch ein Verein gegründet worden, der als Träger für die spirituelle Arbeit von Ayya Khema und ihren SchülerInnen dienen sollte.

1990 wurde der Jhana Verlag gegründet, um sowohl Ayya Khema’s Bücher herauszubringen, als auch wichtige buddhistische Schriften zu veröffentlichen. 1994 entstand das Buddha-Haus Stadtzentrum München und 1995 wurde eine Alpgaststätte mit 7,5 ha Grund erworben, um ein buddhistisches Waldkloster zu gründen, was gleichzeitig als „Schule des Herzens“ gedacht war. Nach 2-jähriger Renovierung war im Juni 1997 die Eröffnung der Metta Vihara. Am 2. November des gleichen Jahres verließ Ayya Khema ihren Körper und übergab Bhante Nyanabodhi, der 8 Jahre an ihrer Seite gelebt hatte, die spirituelle Leitung des Buddha-Haus Projektes und der Metta Vihara.

Mitte der 90er Jahre fing Ayya Khema auch damit an, ihre SchülerInnen dazu zu ermutigen, KursteilnehmerInnen in persönlichen Gesprächen zu begleiten und auch selbst zu lehren. Dadurch entstand eine Gruppe von Lehrenden, die nach Ayya Khema’s Tod 1997 die Vermittlung von Lehre und Meditation fortführen sollte. Im Laufe der Jahre kam eine neue Gruppe von MeditationslehrerInnen hinzu.
In den folgenden Jahren bestand die Hauptaufgabe darin, das Projekt zu konsolidieren und es nach und nach zu erweitern. So entstand 1999 das Buddha-Haus Stadtzentrum Stuttgart und die Metta Vihara wurde um viele kleine Gebäude erweitert.

2013 und 2017/18 wurde das Buddha-Haus Allgäu auf seine jetzige Kapazität vergrößert. Auf diese Weise wurden viele Tausend Menschen durch die Angebote an den verschiedenen Orten inspiriert, ein bewussteres, liebevolleres und verständnisvolleres Leben zu führen. Im Laufe der Jahre entstanden auch viele dem Buddha-Haus verbundene Meditationsorte und –gruppen und das Hilfsprojekt – Mahabodhi International Meditation Center- in Ladakh entwickelte sich zu einem großen Projekt der Gebefreudigkeit.

Ohne die Unterstützung von vielen helfenden Händen und der Großzügigkeit unserer Freunde und Mitglieder wäre all das heilsame Wirken, das vom Buddha-Haus Projekt ausgeht, nicht möglich. Ein ganz großes Dankeschön an alle UnterstützerInnen an dieser Stelle.
Möge das Buddha-Haus Projekt auch in Zukunft seinen Beitrag zum Wohle aller Wesen leisten – mögen alle Wesen glücklich und zufrieden sein.