Verein
Vereins-Organe
Zur Steuerung des Vereins sind verschiedene Vereins-Organe aktiv:
• Die Mitglieder des Vereins, die im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung Beschlüsse herbeiführen. Viele der Arbeiten in den Zentren werden aus dem Mitgliederkreis ehrenamtlich geleistet.
• Die spirituelle Leitung, die für die inhaltliche Gestaltung und spirituelle Ausrichtung zuständig ist. Die spirituelle Leitung erfolgt durch den spirituellen Rat, der aus 3 Räten/innen besteht und alle zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt wird. Mitglieder des Spirituellen Rates sind anerkannte Dharma-Lehrer*innen, die in der Tradition des Samatha-Vipassana und der Tradition von Ayya Khema unterrichten und die eine möglichst regelmäßige Lehrtätigkeit im Buddha-Haus oder seinen Einrichtungen ausüben.
Sylvia Kolk
Sylvia Kolk
Dr. phil. Sylvia Kolk ist seit über 25 Jahren vielfältig in der Tradition von Ayya Khema als Dharmalehrerin tätig. Sylvia‘s Ansatz vereint die Tiefe der Lehre (Samatha-Vipassana) mit dem not-wendigen Bezug zur Welt. Sie versteht ihre Arbeit als Beitrag zur Transformation des Bewusstseins und einer Neugestaltung von Gesellschaft. Ende 2020 nahm sie Abschied von ihren Funktionen im von ihr gegründeten buddhistischen Stadt- Zentrum in Hamburg, um sich neuen Frei-, Beziehungs- und Wirkungsräumen zuzuwenden. Autorin u.a. von Geh und sieh selbst, erschienen im Jhana Verlag
Meine Suche nach Wahrheit führte mich in den 80er Jahren in die Erkenntniswelt der abendländischen Philosophie. Um meinen inneren Fragen konsequenter nachgehen zu können, promovierte ich. In diesen Jahren traf ich auf Ayya Khema. Ich ließ mich ohne zu zögern und voller Vertrauen auf den Weg ein, den sie lehrte. Nach Jahren intensiver Meditationspraxis unter ihrer Anleitung, autorisierte sie mich zum Lehren.
Bis heute sind die westliche Philosophie, die Psychologie und der Buddhismus die wesentlichen Wurzeln meines Lebens und Lehrens. Nach dem Tod von Ayya Khema fand ich weitere Inspiration vor allem durch Lehrer der burmesischen Schule Mahasi Sayadaws.
Die Klarheit und Tiefe der buddhistischen Lehre und die befreiende Wirkung der Methoden begeistern mich bis zum heutigen Tag. Von Herzen gerne gebe ich anderen Menschen Ermutigung, Orientierung und Unterstützung auf dem inneren Weg zur Freiheit.
Mehr über Sylvia: http://www.sylvia-kolk.de
Charlie Pils
Charlie Pils
Jahrgang 1953, spiritueller Leiter des Meditationszentrums Buddha-Haus München. Seit 1994 vermittelt er Stille- und Einsichtsmeditation (Samadhi und Vipassana) auf den Grundlagen der Lehren des Buddha.
Meine erste Erfahrung des vollkommenen Loslassens während eines Meditationsretreats 1984 im Kloster „Brahma Vihara“ mit der Ehrwürdigen Ayya Khema auf der Insel Bali veränderte mein Leben zutiefst. Ayya blieb bis zu ihrem Tod 1997 meine einzige Lehrerin. In tiefer Dankbarkeit denke ich an ihre einzigartige Begleitung meiner spirituellen Entwicklung in edler Freundschaft von Herz zu Herz.
In der folgenden sechsjährigen intensiven Zeit der meditativen Geistesschulung begleiteten mich nicht nur Studien der buddhistischen Lehren, sondern auch die Einsichten christlicher Mystiker und Mystikerinnen.
Im Entstehungsjahr des Buddha-Haus Allgäu 1989 lebte ich dort für ein Jahr als Mitglied der Buddha-Haus-Gemeinschaft zusammen mit Ayya Khema. Diese Zeit des selbstlosen Dienens ließ mich intensiv die heilende und bewusstseinserweiternde Wirkung der pragmatischen Selbsthingabe erfahren.
Im Jahr 1990 begann mein Weg als Familienvater mitten in der Welt. Es war mir eine Freude, als Tennistrainer und Coach mit dem Hintergrund buddhistischer Geistesschulung zur Persönlichkeitsentwicklung besonders von Kindern und Jugendlichen beitragen zu können und selbst dabei zu lernen.
1994 autorisierte mich Ayya Khema, als Dharmalehrer im neu gegründeten Buddha Haus München zu wirken, dessen spiritueller Leiter ich heute bin.
Meine BUDDHISTISCHE LEBENSSCHULE im Buddha-Haus München zielt auf eine undogmatische, direkte, offene und pragmatisch Vermittlung der Lehren und Wege der meditativen Geistesentfaltung für ein „Frei Sein, im Herzen Sein – Hier und Jetzt, mitten im Alltag“.
In Wochenendseminaren und längeren Meditationsretreats begleite ich Menschen in ihrem inneren Befreiungsweg in die Tiefen und Weiten ihres Seins im Erleben und Erkennen.
Mehr zu Charlie:
Volkmar Weede
Volkmar Weede
Geboren 1970, Sonderpädagoge an einer Rehabilitationsklinik für Drogenabhängige und einer Kinder- und Jugendpsychiatrie, Meditationslehrer des Buddha-Haus-Projektes im Allgäu, MBSR-Lehrer, Kundalini-Yoga-Lehrer.
Gemeinsam mit meiner Frau kam ich vor über 20 Jahren zur Meditation, und wir fanden im Buddha-Haus unsere spirituelle Heimat und in Charlie Pils und Bhante Nyanabodhi unsere Lehrer.
Durch die Möglichkeit, die Video-Bänder und Audio-Kassetten von Ayya Khema zu bearbeiten, entstand eine tiefe innere Verbindung zu Ayya Khema und der Lehre des Buddha.
Da ich außerdem etwas über die Praxis von Mantra, die Lenkung innerer Energien und yogische Lebensgestaltung lernen wollte, erweiterte ich meinen Weg durch eine Ausbildung zum Kundalini-Yoga-Lehrer.
Mein Anliegen ist es, meinen eigenen Weg durch vielfältige Anregungen aus unterschiedlichen Traditionen immer wieder zu erneuern und zu inspirieren, die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse zu vermitteln und dabei die Sicherheit und Klarheit des Meditationspfades beizubehalten, wie ihn Ayya Khema lehrte.
Mehr über Volkmar: http://www.amon-weede-meditation.de
Kontaktadresse Spiritueller Rat: ist in Arbeit…
Für Nachrichten an den Spirituellen Rat könnt ihr aktuell die Adresse: info@buddha-haus.de nutzen.
• Der Vorstand, der die Geschäftsführung wahrnimmt und alle zwei Jahre gewählt wird. Er besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer. Zusätzlich gehört dem Vorstand auch ohne Wahl der Sprecher des Spirituellen Rates an:
Kerstin Holland
Vorsitzende des VorstandsKerstin Holland
Mein Name ist Kerstin, ich bin 40 Jahre alt und lebe mit meinem Mann, unseren zwei Kindern und einigen Haustieren in der Nähe von Ulm.
Eine prägende Lebensphase war für mich die Zeit in Peru, wo mein Mann und ich fünf Jahre lang in Lima gelebt und unsere Familie gegründet haben. Diese Erfahrung hat mir eindrücklich vor Augen geführt, wie privilegiert viele Lebensumstände in Deutschland sind. Aus dieser Erfahrung heraus gründet sich mein Engagement für gesellschaftlich relevante Themen und dort, wo ich kann, übernehme ich Verantwortung. Es ist mir ein Anliegen, gesellschaftliche Werte nicht nur zu denken, sondern auch zu leben.
Seit über drei Jahren bin ich Teil des Buddha-Hauses und empfinde das Buddha-Haus Projekt als ein großes Geschenk. Die Möglichkeit, mich im Vorstand einzubringen, sehe ich als Einladung, mitzugestalten, was mir am Herzen liegt: den Erhalt und die Verbreitung der Lehrdarlegung Ayya Khemas, das Wachsen von echter Verbundenheit, sowie eine klare und wirksame Ausrichtung für die Zukunft – in Achtung der Tradition und mit Offenheit für neue Wege.
Beruflich komme ich aus der Finanzwissenschaft mit dem Schwerpunkt Unternehmensfinanzierung. Ich bringe Erfahrung im Umgang mit Strukturen, Zahlen und strategischem Denken mit – verbunden mit einem achtsamen, verantwortungsvollen Blick auf Ressourcen.
In meiner Freizeit finde ich Freude im Lesen, beim Klavierspiel und Rennradfahren – das hilft mir, den Kopf freizubekommen und in Bewegung mit der Natur zu sein.
Und zum Schluss noch ein kleiner Fun-Fact: Ich schreibe immer noch lieber Briefe als E-Mails und mein Notizbuch sowie mein analoger Kalender sind treue Begleiter im Alltag – manchmal ist das Traditionelle einfach das Beste.
Patrick Schuder
Stellvertretender VorstandPatrick Schuder
Ich bin Patrick und arbeite als Team- und Organisationsentwickler. Dabei begleite ich Menschen und Unternehmen dabei, ihre Zusammenarbeit zu verbessern und Projekte mit Freude und Klarheit ans Ziel zu bringen. Auf meinem Weg vom Buchverlag über digitale Produkte bis hin zu Fragen der Organisationsentwicklung habe ich sowohl Führungserfahrung gesammelt als auch gelernt, wie viel Kraft in gutem Miteinander, klaren Zielen und offenem Austausch steckt. Momentan baue ich in meinem Unternehmen eine Recruiting-Abteilung von Grund auf auf. Diese neue Welt der HR- und Recruiting-Themen (Einbeziehung von Bedürfnissen und Entwicklungsprozessen von Mitarbeitern) bereichert mich sehr und gibt mir wertvolle Erfahrung darin, wie man bestehende Strukturen weiterentwickelt und, wo es sinnvoll ist, auch neue Strukturen aufbaut und etabliert. Diese Erfahrungen möchte ich gerne ins Buddha-Haus-Projekt einbringen.
Das Buddha-Haus begleitet mich seit vielen Jahren: Ich nehme regelmäßig an Retreats teil, bin oft im Stadtzentrum München und durfte in der Corona-Zeit dabei helfen, die Website des Zentrums neu aufzustellen und Online-Angebote mit Remote-Übertragungen möglich zu machen. Zuhause bin ich mit meiner Frau und unserer siebenjährigen Tochter in Wolfratshausen, südlich von München, wo ich meine freie Zeit gerne lesend, mit Freunden oder draußen in der Natur verbringe.
Mir liegt es sehr am Herzen, dass dieses besondere Gemeinschaftswerk im Sinne von Ayya Khema lebendig bleibt und sich zugleich weiter für die Welt von heute öffnet.
Max Zeller
SchriftführerMax Zeller
Ich heiße Max und bin 30 Jahre alt. In Würzburg bin ich geboren und in Schongau habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht. Nach meinem Abitur war ich für zehn Monate in Australien.
Im Anschluss habe ich das Studium Lehramt Sonderpädagogik in Würzburg begonnen und abgeschlossen. Da meine Frau und ich das schöne Allgäu und das Wilde und Stille der Berge lieben, sind wir für unser Referendariat ins Allgäu gezogen. Seit vier Jahren leben wir nun in Börwang und fühlen uns sehr wohl.
Nach unserem Referendariat hat es uns nach Nepal und in den Himalaya gezogen. Dort waren wir vier Monate, überwiegend zu Fuß, unterwegs. Die Herzlichkeit der Menschen, das einfache Leben und die atemberaubende Landschaft haben uns sehr beeindruckt.
Ab dem kommenden Schuljahr werde ich am Förderzentrum in Memmingen eine 3. Klasse unterrichten.
Seit zwei Jahren bin ich mit dem Buddha-Haus verbunden. Es fing mit einem Retreat bei Volkmar und Ruth an. Seitdem besuche ich regelmäßig das Buddha-Haus und lasse selten einen offenen Abend aus. Dominik, der exzellente Koch des Buddha-Hauses, und ich bilden eine kleine, aber feine, Sitzgruppe und treffen uns einmal pro Woche. Die Entwicklung des Buddha-Hauses liegt mir sehr am Herzen. Gerne engagiere ich mich im Vereinsvorstand.
Karl Scheid
KassenwartKarl Scheid
Dipl. Kfm. (1978 – Universität Regensburg), geb. 1954 in Niederbayern
Krisen und Veränderungen prägten mein Leben seit meinem siebten Lebensjahr, als meine Mutter über Nacht plötzlich verstarb. Seit diesem Tag bzw. im Laufe von Jahren wurde mir klar: „Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“ (Joachim Ringelnatz 1883-1934).
Mit zunehmendem Alter reifte in mir das Verständnis und durch Beobachtung die Erkenntnis für: πάντα ῥεῖ -„Alles fließt“- von Heraklit und Platons „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt; es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln.“
Daraus entstand in mir das Bedürfnis, nur noch in Projekten zu denken. So habe ich als Interims-CEO – ohne Vergangenheit und ohne Zukunft im jeweiligen Unternehmen – keine Anhaftungen bzw. „Denkmäler“ entstehen lassen. Dies gab mir die Freiheit, unbelastet ausschließlich der Erfüllung der Aufgabe verpflichtet zu sein.
So fokussierte ich mich 35 Jahre lang als freiberuflicher Berater auf Change-Management im Unternehmensumfeld, mit dem Schwerpunkt Unternehmenskrisen und der damit notwendigen Umsetzung von Transformationen.
Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass es für viele Menschen nicht leicht ist, Veränderungen zu akzeptieren oder sich damit zu arrangieren, sondern stattdessen Widerstände in verschiedensten Ausprägungen zu zeigen.
Um diese Widerstände, basierend auf Gefühlen und Emotionen, verstehen zu können, bin ich im Rahmen meiner Forschungen auch auf „The Kübler-Ross Change Curve“ gestoßen (Elisabeth Kübler–Ross).
Diese wissenschaftlich anerkannten „5-Stages-of-Grief“, verbunden mit Erkenntnissen zur Angst aus der Gehirnforschung, waren für mich der Schlüssel, zu verstehen, dass nachhaltiges Change-Management zu 80% Psychologie und Kommunikation ist. Es reicht eben nicht nur, zu wissen, „Was zu tun ist“ während einer Transformation. Das „Wie“ ist der Schlüssel, um die Menschen mitzunehmen.
Durch meine langjährige Verbundenheit mit dem Buddha-Haus bringe ich gerne meine Erfahrungen in das neue Vorstandsteam ein.
Volkmar Weede
Sprecher des Spirituellen RatesVolkmar Weede
Kontaktadresse Vorstand: Vorstand@buddha-haus.de
Die Arbeit des Vorstandes und des Spirituellen Rates wird vollständig als Dana-Tätigkeit (d.h. ehrenamtlich) geleistet.